Das Bilderexperiment

Das ist der Chanelorn. Wie schon bei näherer Betrachtung vermutet werden darf, ist Chanelorn meist nicht sonderlich positiv gestimmt.

Gut, in diesem Falle ist er soeben einmal wieder aus einem kleinen Scharmützel heimgekehrt und wundert sich insgeheim, weshalb er andauernd geschlagen, gepiesackt und malträtiert wird.

Möglicherweise liegt das ja am Geschichtenschreiber *g*.

Wie dem auch sei. Das Chan jedenfalls ist nun müde und sucht sich sein Bett, in welches er dann auch sogleich halbtot fallen wird und erst einmal 100 Jahre schläft.

Dann wird er wohl wieder von seltsamen Dingen träumen. Von Drachen und bösen blumenwerfenden Elfen, die immer hinter ihm her sind und ihm Blumenkränze um den Hals schlingen wollen.

Ja, man könnte den Chanelorn wohl gut und gerne als Antihelden bezeichnen. Doch, auch ein Antiheld kann durchaus das eine oder andere Mal in die Vergelegenheit einer wahrhaftigen Heldentat gelangen.

So geschehen, vor einigen Jahren..

Das Chan war gerade in seiner Wolfsform im Wald spazieren, als ihm ein kleiner Gnom mit ganz schrecklich langen Zähnen begegnete.

Natürlich hatte der Chan da keine Angst, doch immer wenn der Gnom den Mund auftat, um ein Wort hervorzuwürgen, da purzelte etwas braun-gelbes aus seinem Munde hervor und spritzte unerhörterweise direkt in Chans Richtung. „Das ist ja ekelhaft“, feststellend wollte der Chan das Weite suchen, doch der garstige Gnom hielt ihn zurück. „Kleines Wollfell nichts gehen weg, wenn Frumbel mit sprechen!“ Mit Angelegten Ohren versuchte der Chan dennoch zu fliehen.. und gerade, als er einen halbwegs akzeptablen Abstand erreicht hatte, wurde er von einem grellen Licht umschlossen.

Im nächsten Moment, als er sich umdrehte, da war der doofe Gnom verschwunden und an seiner Statt stand ein großer,.. gelb-brauner Drache da. „Öh.. das ist jetzt ungünstig..“, schimpfend verwandelte sich der Chan zurück und machte sich daran den Gnom-Drachen-was-auch-immer zu bekämpfen.

Nach ein paar Sekunden und zwei oder drei Hieben seiner Klingen ging der Drache zu Boden und verwandelte sich zurück in den Gnom.

„Oahh… du.. hast mich… besiegt…“, stammelte der Gnom noch leise und verstarb dann.

Der Chan jedoch stand über ihn gebeugt und beobachtete das seltsame Schauspiel. Nicht das er erfreut gewesen wäre, oder gar glücklich über das verfrühte Dahinscheiden seines wunderlichen Gegners. Nein – er langweilte sich schon wieder.. Trotz der Tatsache, dass er schon wieder was abbekommen hatte.

So trottete er weiter durch den Wald.. pflückte mal hier einen Pilz, mal dort ein Moos und wanderte schliesslich zurück zur Stadt.

Ganz zu aller Letzt, bog er in eine kleine Straße ein, die zu seinem Haus führte…

Und wenn er nicht vor langerweile gestorben ist,.

dann geht er auch heute noch ab und zu durch die Straßen… ^^

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~ von chanelorn - April 20, 2010.

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